Ein Dank an die Menschen hinter meinem Weg
Es gibt Wege, die man nicht allein geht.
Wenn ich heute auf meinen Weg in der Fotografie schaue, dann sehe ich nicht nur Bilder, Erfahrungen oder Entwicklung. Ich sehe vor allem Menschen. Menschen, die mich begleitet haben, die mir Vertrauen geschenkt haben und die mir überhaupt erst ermöglicht haben, diesen Weg zu gehen.
Ein ganz besonderer Dank gilt meiner Oma. Durch sie kann ich heute auf viele Jahre zurückblicken, in denen Fotografie immer ein Teil meines Lebens war - mit oder ohne Kamera. Sie hat mir nicht nur den Einstieg ermöglicht, sondern mir auch Werte und Wissen mitgegeben, die bis heute wirken.
Und vor allem Shi Heng Yi: für die unglaubliche Möglichkeit, mich weiter zu entwickeln, so sehr, dass ich hier den Mut gefasst habe, dank des Trainings und der Entwicklung durch das Self Mastery. Sowie dem gesamten Team vom Shaolin Temple Europe und den Ahnen für das 1.500 Jahre alte Wissen. Insbesondere auch dafür, dass ich mich jetzt viel achtsamer und bewusster mit meiner Umgebung auseinandersetzen kann und damit den Einstieg in die Natur und Umwelt noch greifbarer und deutlicher gemacht habe.
Ebenso danke ich Thanh Huy Nguyen für die Unterstützung, die Inspiration und den Glauben daran, dass Entwicklung immer möglich ist - egal, von wo man beginnt.
Darüber hinaus danke ich all den Fotografen und Autoren, die mich inspiriert und begleitet haben – direkt oder indirekt. Menschen, die ihr Wissen teilen und damit anderen den Zugang zur Fotografie erleichtern. Dieses Wissen weiterzugeben und selbst daran zu wachsen, ist für mich ein wichtiger Teil dieses Weges.
Robert, für meinen ersten großen und aufregenden Auftrag in Gubin - und die Möglichkeit, ein besonderen Geburtstag festzuhalten.
Der Johanniter Unfallhilfe, insbesondere Frau Hopfer-Wola und Franziska Eichstädt, sowie der Kindertagesstätte in Rehfelde, für das Vertrauen, das wertschätzende Feedback und meine erste Bezahlung.
Sylvana, für die Möglichkeit, mit ihren Hunden zu arbeiten und für das Vertrauen und Stärkung in meine Fähigkeiten..
Und nicht zuletzt: All den Menschen, die sich meine Bilder angeschaut haben, die ehrliches Feedback gegeben haben - ob im persönlichen Umfeld oder über soziale Medien – gilt mein Dank. Ohne diese Rückmeldungen wäre vieles nicht gewachsen
Mein erster Blogbeitrag - und der erste Schritt nach draußen
Mein erster Blogbeitrag – juhu, ich freue mich!
Viele Jahre hat es gedauert, bis ich den Mut gefunden habe, mit meiner Fotografie und damit mit mir selbst nach außen zu gehen. Und jetzt ist es so weit.
Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich meine Bilder zeigen und warum ich sie zeigen möchte. Natürlich gibt es heute viele Möglichkeiten: Instagram, TikTok, Facebook, YouTube oder andere Plattformen. Ich möchte mich diesen Möglichkeiten nicht grundsätzlich verschließen. Für mich fühlt es sich im Moment stimmiger an, einen eigenen, ruhigen und nachhaltigen Ort zu schaffen - einen Ort ohne Ablenkung. Einen Ort, an dem Bilder nicht nach wenigen Sekunden weitergewischt werden, sondern bleiben dürfen.
Diese Seite soll ein Raum sein, in dem nicht alles nur oberflächlich vorbeizieht, sondern verweilen darf. Bilder haben für mich etwas Besonderes: Anders als bei einem Film oder Video läuft nicht alles automatisch weiter. Man darf selbst entscheiden, wie lange man bleibt, was man betrachtet und welchen Gedanken man Raum gibt.
Ein Bild lädt dazu ein, innezuhalten, zu genießen und sich den nötigen Moment dafür zu nehmen. Genau diesen Raum möchte ich hier schaffen - einen Ort, der etwas von Ruhe, Achtsamkeit und vielleicht auch Meditation in sich trägt. Einen Ort, an dem Bilder und Gedanken nachklingen dürfen.
Es ist der Moment,
der zählt.
Jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt. - Laozi
Ich muss es nochmal sagen, weil ich das selbst noch gar nicht so richtig realisieren kann. Lange Zeit habe ich mich wirklich nicht getraut, mit meiner Fotografie an die Öffentlichkeit zu gehen. Nicht, weil mir die Fotografie nichts bedeutet - im Gegenteil. Vielleicht gerade deshalb. Wenn einem etwas wichtig ist, ist der Schritt nach außen manchmal größer, als man denkt. Mit diesem Blogbeitrag möchte ich diesen ersten Schritt machen - ehrlich, offen und mit der Bereitschaft, unterwegs zu lernen.
Hier möchte ich nicht nur einzelne Fotos zeigen, sondern auch erzählen, was dahintersteht: was ich gesehen habe, was mich bewegt hat und warum mich bestimmte Orte immer wieder anziehen. Ich möchte vor allem lernen, genauer hinzusehen, Veränderungen wahrzunehmen und das festzuhalten, was mir unterwegs begegnet.
Vielen Dank, dass du mich auf diesem Weg durch die große, weite Welt begleitest - so weit, wie du möchtest.
Und falls du es bis hierher geschafft hast, ohne einzuschlafen: Danke, dass du diesen kleinen Roman gelesen hast und FETTEN RESPEKT!
Liebe Grüße Tim