Mein erster Blogbeitrag - und der erste Schritt nach draußen

Mein erster Blogbeitrag – juhu, ich freue mich!

Viele Jahre hat es gedauert, bis ich den Mut gefunden habe, mit meiner Fotografie und damit mit mir selbst nach außen zu gehen. Und jetzt ist es so weit.

Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich meine Bilder zeigen und warum ich sie zeigen möchte. Natürlich gibt es heute viele Möglichkeiten: Instagram, TikTok, Facebook, YouTube oder andere Plattformen. Ich möchte mich diesen Möglichkeiten nicht grundsätzlich verschließen. Für mich fühlt es sich im Moment stimmiger an, einen eigenen, ruhigen und nachhaltigen Ort zu schaffen - einen Ort ohne Ablenkung. Einen Ort, an dem Bilder nicht nach wenigen Sekunden weitergewischt werden, sondern bleiben dürfen.

Diese Seite soll ein Raum sein, in dem nicht alles nur oberflächlich vorbeizieht, sondern verweilen darf. Bilder haben für mich etwas Besonderes: Anders als bei einem Film oder Video läuft nicht alles automatisch weiter. Man darf selbst entscheiden, wie lange man bleibt, was man betrachtet und welchen Gedanken man Raum gibt.

Ein Bild lädt dazu ein, innezuhalten, zu genießen und sich den nötigen Moment dafür zu nehmen. Genau diesen Raum möchte ich hier schaffen - einen Ort, der etwas von Ruhe, Achtsamkeit und vielleicht auch Meditation in sich trägt. Einen Ort, an dem Bilder und Gedanken nachklingen dürfen.

Es ist der Moment,
der zählt.

Jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt. - Laozi

Ich muss es nochmal sagen, weil ich das selbst noch gar nicht so richtig realisieren kann. Lange Zeit habe ich mich wirklich nicht getraut, mit meiner Fotografie an die Öffentlichkeit zu gehen. Nicht, weil mir die Fotografie nichts bedeutet - im Gegenteil. Vielleicht gerade deshalb. Wenn einem etwas wichtig ist, ist der Schritt nach außen manchmal größer, als man denkt. Mit diesem Blogbeitrag möchte ich diesen ersten Schritt machen - ehrlich, offen und mit der Bereitschaft, unterwegs zu lernen.

Hier möchte ich nicht nur einzelne Fotos zeigen, sondern auch erzählen, was dahintersteht: was ich gesehen habe, was mich bewegt hat und warum mich bestimmte Orte immer wieder anziehen. Ich möchte vor allem lernen, genauer hinzusehen, Veränderungen wahrzunehmen und das festzuhalten, was mir unterwegs begegnet.

Vielen Dank, dass du mich auf diesem Weg durch die große, weite Welt begleitest - so weit, wie du möchtest.

Und falls du es bis hierher geschafft hast, ohne einzuschlafen: Danke, dass du diesen kleinen Roman gelesen hast und FETTEN RESPEKT!

Liebe Grüße Tim

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Ein Dank an die Menschen hinter meinem Weg